|
|
|
Tiertransporte nach Libyen |
|
|
Donnerstag, 1. Juli 2010 |
Gemäß einer Pressemittteilung des CSU Staatssekretärs Dr. Gerd Müller vom
3.7.2009 teilte dieser mit, Libyen eröffne den Markt für deutsche Rinder.
Veterinärdienste beider Länder haben entsprechende Vereinbarungen
unterzeichnet.
Ausgerechnet Deutschland, welches sich mit Nachdruck für die Abschaffung
der Exportzahlungen gegenüber der EU Kommission für Schlachtvieh in
Drittländer ausgesprochen hat, damit aus tierschutzgründen keine
finanziellen Anreize mehr für lange, die Tiere besonders belastende
Transporte in weit entfernte Länder gegeben sind, eröffnet erneut diesen
Markt, der aufgrund des Wegfalls von Subventionen fast schon zum Erliegen
kam!
Wir haben Herrn Dr. Gerd Müller von der CSU angeschrieben und um
Stellungnahme gebeten.
Sehr geehrter Herr Dr. Müller,
in einer Pressemitteilung vom 3.7.2009 haben Sie mitgeteilt, das Libyen
seinen Markt für deutsche Rinder öffnet. Weiter teilten Sie mit, dass die
Veterinärdienste beider Länder entsprechende Vereinbarungen unterzeichnet
haben. Beinhaltet einer dieser Vereinbarung auch die Art des Tötens der
Tiere in Libyen und untersagt das betäubungslose Schächten? Wie sie
sicherlich wissen, werden gerade in den islamischen Ländern die Tiere
durch das rituale Schächten getötet.
Bereits 2006 hatten wir uns an Herrn Bundesminister Horst Seehofer gewandt
und auf die unwürdigen Transportbedingungen, die es bei Verbringung der
Tiere in Drittländer gibt, hingewiesen. Bundesminister Seehofer war
bereits damals der Auffassung, dass aus Tierschutzgründen
Schlachttiertransporte weiter reduziert werden und durch Fleischtransporte
ersetzt werden können. Da der Bundesregierung damals schon bekannt war,
dass gerade die gravierendsten tierschutzrelevanten Vorkommnisse, meist
auf dem Seetransport und in den Bestimmungsländern auftraten, hat sie sich
wiederholt und mit Nachdruck gegenüber der EU Kommission für eine
Abschaffung der Exporterstattung für Schlachtvieh in Drittländer
ausgesprochen, damit aus tierschutzgründen keine finanziellen Anreize mehr
für lange, die Tiere besonders belastende Transporte in weit entfernte
Länder gegeben werden. Auch Sie haben in Ihrer Rede im Bundestag am
15.2.2008 lange Transportwege mit Tierquälerei in Verbindung gebracht und
nun sind Sie ein Befürworter dessen? Der Ministerpräsident und CSU
Vorsitzende Herr Horst Seehofer schreibt auf seiner Internetseite „Die CSU
verhält sich vorbildlich“. Herr Dr. Müller, schließen Sie sich als CSU
Mitglied dem an und sprechen Sie sich gegen Tiertransporte in weit
entfernte Länder aus.
Einer Stellungnahme entgegensehend verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen
Interessengemeinschaft Schattenhunde
|
|
|
Walfang Kompromiss |
|
|
Mittwoch, 23. Juni 2010 |
Der Kompromiss für den Walfang ist vom Tisch. Die IWC hat den Kompromiss
abgelehnt. Es wird keine Erlaubnis für den kommerziellen Walfang für die
Länder Japan, Island und Norwegen geben.
Presseinformationen von Pro Wildlife unter
http://www.prowildlife.de/PM23/06/10
|
|
|
Walfangverbot |
|
|
Samstag, 19. Juni 2010 |
Nun beginnt er, der Countdown und das Zittern um den Schutz der Wale.
Seit 25 Jahren gibt es ein kommerzielles Walfangverbot. Doch Länder wie
Japan, Norwegen und Island halten sich nicht daran und nutzen
Schlupflöcher, um Wale zu bejagen.
Vom 21.6.- 25.6 wird nun auf der Internationalen Walfangkommission über
ein Kompromiss, den die IWC ausgearbeitet hat und der den Walfang für
diese Länder für 10 Jahre zulässt, entschieden. Als Gegenleistung soll
ein Walschutzgebiet im Südatlantik geschaffen werden – in einem Gebiet wo
gar keine Wale gejagt werden-.
Dieser Kompromiss ist ein Rückschritt! Wo liegen die Interessen des IWC,
denn dieser Kompromiss ist ein Desaster für die Wale? Ein Fortschritt kann
nur ein kompromissloses Verbot des Walfangs und dem Handel sein, etwas
anderes ist Verrat an den Tieren.
Uns bleibt im Moment nur Abzuwarten und zu hoffen, dass die Mehrheit der
Mitgliedsstaaten sich gegen diesen Kompromiss ausspricht und an einem
Walfangverbot festhält.
Ein Mitglied des Vereins Pro Wildlife, Frau Dr. Sandra Altherr, ist live
vor Ort in Agadir -Marokko- und berichtet über die Internationale
Walfangtagung. Zum IWC-Tagebuch
http://www.prowildlife.de/IWC_Tagebuch
|
|
|
Abschlachten Robben in Kanada |
|
|
Freitag, 18. Juni 2010 |
Das jährliche Abschlachten von Robben in Kanada ist für 2010 beendet.
Laut Peta blieben in diesem Jahr mehr als 80% der zum Abschlachten
"freigegebenen" Tiere verschont. Ein Grund dafür ist das EU weite
Importverbot für alle Produkte aus Robben, aber auch die anhaltenden
Proteste unserer allerseits, haben mit Sicherheit dazu beigetragen.
Da die kanadische Regierung weiterhin an dem Abschlachten von meistens
Robbenbabys festhält, dürfen die Proteste nicht verstummen.
Beteiligt Euch weiter an den Protesten und zeigt Kanada, das die Welt
nichts von solchen grausamen Profitmaßnahmen hält und fordert Kanada auf,
dieses Robbenabschlachten endlich zu stoppen.
Canadian Prime Minister, Stephen Harper
Office of the Prime Minister
80 Wellington St
Ottawa, ON K1A 0A2
Canada
|
|
|
Wir tragen schwarz |
|
|
Donnerstag, 17. Juni 2010 |
"Wir tragen schwarz, solange das Öl fließt!"
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexico nimmt immer größere Ausmaße an. Jeden
Tag fließen Unmengen von Öl ins Meer und bedrohen weiter das Ökosystem.
Diese Katastrophe kann mit keinem Geld der Welt wieder gutgemacht werden.
Lebensräume werden zerstört und Tiere sterben qualvoll.
Um unsere Trauer und Verzweiflung sichtbar zu machen, schließen wir uns
der Gemeinschaftsaktion von Initiative Schule und Tierschutz, Schüler für
Tiere E.V. und Bildungsinitiative Achtung Mitwelt an.
Die Schleife darf zur Teilnahme an der Aktion gerne mitgenommen werden.
|
|
|
Abschlachten von Grindwalen |
|
|
Freitag, 11. Juni 2010 |
Traditionen, immer öfter bekommt dieses Wort einen ekelhaften und
widerlichen Beigeschmack.
Menschen die sich im Blutrausch befinden und dabei singen und Freude
empfinden. Wo jeder sich fragt: Was soll das, wie kann man, wo ist die
Moral und Ethik? Sind das Barbaren und keine zivilisierte Menschen?
Auch auf den Färöer Inseln verteidigen die Menschen das Abschlachten von
Grindwalen als Tradition und Kultur. Es heißt die Färöer Bewohner töten
nicht aus kommerziellen Zwecken, sondern aus reiner Selbstversorgung, doch
Walfleisch wird auch dort in den Restaurants angeboten. Seit Ende 2008
raten die Gesundheitsbehörden, kein Fleisch von Grindwalen mehr zu
verzehren, da es aufgrund der hohen Konzentration an Giftstoffen nicht für
den menschlichen Verzehr geeignet ist.
2008 wurden auf den Inseln keine Wale getötet, 2009 und 2010 gab es wieder
Tötungen.
Um Mensch und Wale zu schützen, bitten wir Euch diese Petition zu
unterschreiben.
http://www.thepetitionsite.com/21/international-petition-to-end-the-consumption-of-whale-meat-in-the-faroe-islands
Weitere Informationen hier:
http://www.walschutzaktionen.de/226301.html
|
|
| << Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 Nächste > Ende >>
| | Ergebnisse 7 - 12 von 45 |
|