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(Neueste Meldungen stehen zuerst, ältere weiter unten)

Es haben nun definitiv neue Sponsoren das Tierheim Foca übernommen und wir haben deshalb unsere Aktivitäten im Tierheim Foca beendet.

04. August 2006:

In Foca überschlagen sich momentan die Ereignisse. Der Zuständige in Foca scheint sehr kurzfristig die Entscheidung getroffen zu haben, daß das Tierheim weg muss.
Eine kurzfristige Räumung für letzten Montag ist verhindert worden, nun soll nächsten Montag der Abtransport der Tiere beginnen.

Wir bekommen momentan widersprüchliche Informationen aus der Türkei und wissen daher noch nichts wirklich genaues. Wir haben die entsprechenden Stellen schon angeschrieben, soweit steht hier weiter unten alles nachzulesen.

Es heisst, es gibt einen neuen Sponsor für das Tierheim, dann, es soll abgerissen werden und alle Hunde nach Izmir oder in ein anderes Tierheim verfrachtet
werden, dann, es soll ein neues gebaut werden ...

Wir müssen nun auf gesicherte Informationen direkt aus der Türkei und von den zuständigen Behörden warten. Aktuelles dazu wird immer zuerst im Forum stehen:
http://www.schattenhunde.de/phpBB2/viewforum.php?f=51

Wir wissen momentan nicht, wie sich die Situation dort entwickeln wird, danken aber allen Helfern und Spendern, die uns bis hierher begleitet und unterstützt haben und damit die Hunde in Foca mit Futter und Medizin versorgt haben.

Wir werden darum jetzt erstmal nicht mehr für das Tierheim Foca sammeln! Wir bekommen keine Nachrichten mehr aus dem Tierheim, die Tiere werden jetzt scheinbar durch andere Leute versorgt. Wir bemühen uns aber weiter um Informationen über das Schicksal der Tiere.

Nilgün versorgt weiterhin die Hunde in dem kleinen Tierheim Yenifoca und wir werden gemeinsam mit ihr weiter für die Straßenhunde kämpfen.


Informationen über unsere bisherigen Tätigkeiten bezgl. Foca

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Infos 1. August 2006:

Die Tiere sind am 31.7. NICHT aus dem Tierheim Foca abtransportiert worden. In der Türkei laufen Proteste von türkischen Tierschützern zur Situation in Foca.
Weitere Infos liegen uns bisher nicht vor. 

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Infos vom 31. Juli

"Die Tiere kommen aus dem Tierheim raus, werden woanders kastriert etc., das jetztige Tierheim wird abgerissen, da der Standard nicht den Bestimmungen entspricht und die Lage nicht zentral genug ist. Es wird ein neues Tierheim erbaut, in das die jetzigen Tiere wieder verbracht werden."

Die Tierschützern vor Ort wollen nun erreichen, dass der Abriss des Tierheim Focas solange herausgezögert wird, bis das neue Tierheim erbaut worden ist, zum Wohle der Tiere, damit sie nicht die Strapazen des ständigen Wechselns / der Transporte erdulden müssen.

Proteste/Aufrufe hierzu werden folgen. Weitere Infos liegen uns bisher nicht vor. 

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Am 28. Juli 2006 erreichte uns dann folgende erschütternde Meldung:

Sehr Sehr Dringend - Bitte an alle verteilen, es sollten von mindestens 100 verschieden Personen geschickt Werden

Liebe Tierfreunde und Tierschützer
Am 27.07.2006 gab es eine Versammlung beim Umweltschutamt
Anwesend waren der

-Vize Gouverneuer

- Die Bürgermeister von Foca,Yeni Foca und Gerenköy mit Amtstieraerzten

- Der Landrat

- Zustaendige Beamte von der Grossstadtgemeinde

- Frau Funda Ersoy von der Tierschutzgruppe Dohayko

- Frau Nermin Cenan, Nilgün und Mustafa Karsýlayan von dem Verein Für Herrenlose Tiere

Unsere Absicht war es dem Gouveneur die Ümstaende im Tierheim Foca Darzubringen und somit die Gemeinden nochmals auf ihre Pflichten gemaess dem neuen Tierschutzgesetz aufmerksam zu machen und sie durch die Zusprache des Gouverneurs dazu zu bringen diesen gesetzlich befohlenen Pflichten nachzukommen. Wir hatten auch dementsprechend ein neues Protokoll aufgesetzt um die Leitung (Nur Leitung) dieses Tierheimes zu übernehmen. In diesem Zusammenhang wollten wir auch das Thema für aerztliche Hilfe aus Deutschland (ETN) nochmals zur Sprache bringen . Ein zweites Thema sollten die Vergiftungen in Yeni Foca sein.

Leider konnten wir keines dieser Themen nicht einmal anschneiden, den der Vizegouverneur hat uns leider nicht zugehört, aber dafür hat er alle anderen ausreden lassen. Bei all dem durcheinander hat der Vize Gouverneuer aus heiterem Himmel eine Entscheidung getroffen.

- das Tierheim soll geraeumt werden.

- Die Tiere sollen nach Ýzmir in das Grossstadtierheim (Welches mit den anwesenden 800 Tieren sowieso schon überfüllt ist) geschafft werden.

- Und somit kann das Waldamt das Tierheim abreissen

Nachdem er diese Entscheidung hat ganz schnell aufschreiben lassen hat er sich verabschiedet und ist gegangen.

Wir standen wie betaeubt da. Heute wollten wir nochmals beim Gouverneur ein Schreiben einreichen indem wir uns gegen diese Entscheidung stellen. Nur haben wir heute morgen erfahren das man mit der Räumung am Montag den 31.07.2006 beginnen will.

Deshalb muss ganz schnell etwas unternommen werden. Dieses ist ein Tierheim Das über Jahre hinweg von Deutschen Spendern unterstützt würde. Anstand die ungünstigen Lebensbedingungen der Tiere dort zu verbessern wählt man den leichtern Weg.

Bitte schreibt den Gouvereur von Ýzmir an und insbesondere die Presse. Hier sind die notwendigen Adressen, ausserdem bitten wir euch das in Türkisch aufgesetzte
Schreiben (Hier beiliegend ) mit zumailen, damit sie sehr schnell wissen worum es geht. Wir haben diese Nachricht in der Türkei schon verteilt.

Viele Grüsse/Nilgün Karsilayan

Gouverneur von Ýzmir
Name: Oguz Kaan Köksal
Fax: 0090 232 4832285
e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Landrat
Name: Cafer Yildiz
Fax: 0090 232 8121164 ? 0090232 8122995
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Umweltschutzamt
Name: Dr. Osman Tatar
e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Fax: 0090 232 4614443

EU Türkei Vertretung
Name: Gürdogar Sarigül
Fax: 0090 312 4469176
e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Partei : CHP Genel Baskani
Name: Deniz Baykal
Fax: 0090 312 4680996
e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Türkische Zeitung HÜRRÝYET
Name:Mustafa Oguz
e-mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Text in Türkisch

Sayin Vali

Dün, 27.07.2006, Il Cevre ve Orman Müdürlügünde yapilan toplantida, Foca Barinaginin kapatilip, icindeki köpek ve kedilerin, Isikkent Barinagina nakledilecegini üzüntü ve esefle ögrenmis bulunmaktayiz.Bildiginiz gibi bu Barinak Izmir Özel Idaresince ve Biz Alman Vatandaslarinin da katkilariyla kurulmus, daha sonrasinda da bizim 100.000 eurodan fazla katkilariyla buradaki hayvanlara gida ve ilac yardimi yapilmistir.

Bu toplantida ayrýcaYenifoca Belediyesinin sokak hayvanlarinin neredeyse tümünü öldürttügü anlatilmis ama yetkililerce hic dikkate alinmadigi da ögrenilmistir.

Bizler

Foca Barinaginin kapatilmamasini ve buradaki hayvanlarin yine burada kalmasini 5199 sayili kanun ve yönetmeleliklerinin, bizim gözümüzü boyamak için
cikarilmadigina inanarak, tüm sorumlularca (Valilik, Kaymakamlik ve Belediyeler ile bagli kuruluslarin) titizlikle uygulanmasini

Ayrýca Yenifoca?daki katliamin sorusturularak, suclularin bulunup cezalandirimasini En derin hürmetlerimizle arz ve talep ederiz.

Saygilarimizla

Daraufhin erfolge ein sofortiges Schreiben seitens der Schattenhunde z.Hd. des Gouverneurs und in Kopie an die restlichen Behördenvertreter:

Wichtig: bitte das Schattenhundeschreiben nicht an die türkischen Adressen versenden - es gilt nicht als Mailvorlage sondern dient lediglich zur Info!!

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit protestieren wir gegen die Verlegung der Tiere aus dem Tierheim Foca in das überfüllte Tierheim in Izmir sowie gegen den Abriss des Waldtierheimes Foca!

Das Tierheim in Izmir hat bereits einen Tierbestand von ca. 800 Tieren, Es wäre/ist unverantwortlich diesen Bestand um noch weitere ca. 300-400 Tiere zu vergrössern. Die Lebensbedingungen der Tiere würde sich noch mehr verschlechtern. Es wurden bereits vor kurzer Zeit ca. 30 Hunde nach Izmir gebracht um dort kastriert zu werden.
Diese Tiere haben bei der Zurückführung in das Tierheim Foca Zwingerhusten mitgebracht und 12 Tieren hat es das Leben gekostet. Wenn der dort ansässige Tierschutzverein, die Tiere nicht auf eigene Kosten medizinisch versorgt hätte, wäre die Anzahl der toten Tiere noch eine Vielzahl höher gewesen. Die Gemeinde
Foca, unter der Leitung des Bürgermeisters Gökhan Demirag hat nichts getan. Dieser hätte die Tiere qualvoll sterben lassen.

Eine Missachtung des türkischen Tierschutzgesetzes 5199!

Das Tierheim in Foca wird seid Jahren mit deutschen Spendengeldern unterstützt und es ist nicht akzeptabel, das über tausende von Euros an Spendengeldern aus Deutschland auf diese Weise vernichtet werden sollen, nur weil man in Foca, unter der Leitung des Bürgermeisters Gökhan Demirag nicht Willens ist, die Umsetzung des Tierschutzgesetzes zu erfüllen.

Denkt man sich nun, durch den Abriss des Tierheimes, sich der Verantwortung entziehen und sich so von den hilflosen Tieren entledigen zu können?

Im türkischen Fernsehen hat sich Herr Prof. Dr. Osman Tatar für die Erhaltung des Tierheimes ausgesprochen! Auch ein Antrag zur Änderung des Waldgesetzes in die ursprüngliche Fassung, wonach unter anderem bestehende Tierheime im Wald nicht abgerissen werden sollen, liegt dem Parlament vor! Dieser Antrag sollte bereits positiv verabschiedet worden sein. Wir werden es prüfen!

Ebenso zahlt die EU Gelder für die Umsetzung von Reformen. Auch für den Tierschutz fliessen Gelder von Seiten der EU. Wir gehen davon aus, daß auch die Gemeinde Foca hieraus Gelder bezieht und werden deshalb an die EU herantreten und um Prüfung bitten. Die obersten Behörden in Ankara werden wir hiervon in Kenntnis setzen und ebenfalls um Überprüfung des Verbleibs dieser Gelder bitten.

Mehrfach wurde die Gemeinde Foca - Herr Bürgermeister Gökhan Demirag - gebeten gemeinsam gegen das Tierleid anzukämpfen, sich gemeinsam mit den Tierschützern vor Ort für das Leben und nicht für den Tod einzusetzen, aber eine positive Reaktion erfolgte nicht. Im Gegenteil, es wird versucht sich aus der Verantwortung zu ziehen, durch Abriss des Tierheimes und Verlegung der Tiere nach Izmir.

Laut dem türkischen Tierschutzgesetz 5199 ist es verboten Tiere zu töten oder ihnen physisches oder psychisches Leid zuzufügen, bei einer Verlegung der Tiere in das überfüllte Tierheim in Izmir, wäre dieses Leid allerdings vorprogrammiert.

Ziel dieses Gesetzes ist es:

Den Tieren ein angenehmes Leben zu ermöglichen, sicherzustellen, daß die Tiere gut behandelt werden und zu verhindern, daß sie durch Zufügung von Schmerz und Leid geschädigt werden.

Dieses Ziel haben Sie mit der Entscheidung zum Abriss des Tieheimes in Foca und der Verlegung der Tier nach Izmir verfehlt und wir hoffen, das diese Entscheidung Ihrerseits noch einmal überdacht wird.

Sollten Sie bei Ihrer Entscheidung bleiben, sehen wir uns leider gezwungen diesen Sachverhalt an die deutsche Presse, an die Tierschützer europaweit, der Touristenbranche und dem europäischen Gerichtshof weiterzuleiten.

In der Hoffnung auf eine positive Wende und einem gemeinsamen Weg im Sinne für die Tiere
verbleiben wir


mit freundlichen Grüssen
IGS Schattenhunde

(Dieses Schreiben ist in englischer Sprache versendet worden.)

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Juli 2006:

Vergiftungen und Tötungen der Straßentiere in Yeni-Foca haben leider wieder begonnen. Auch kastrierte Tiere, die mit der gelben Ohrmarke gekennzeichnet sind bleiben nicht verschont. Trotz Tierschutzgesetz in der Türkei wird auch in Yenifoca leider immer wieder dagegen verstoßen.

Folgendes Schreiben haben wir an den zuständigen türkischen Bürgermeister gesandt und eine Kopie davon an die anderen Behörden.

Bürgermeister von Yeni Foca, Name: Osman Yurtseven

Gouverneur von Izmir , Name: Oguz Kaan Köksal

Innenministerium , Ýcisleri Bakanligi Mahalli Ýdareler Genel Müdürü , Name: Ercan Topaca

Landrat , Name: Cafer Yildiz

Umweltschutzamt , Name: Dr. Osman Tatar

Partei : CHP Genel Baskani, Name: Deniz Baykal

EU Türkei Vertretung, Name: Gürdogar Sarigül


Sehr geehrter Herr Osman Yurtseven,

hiermit protestieren wir in aller Schärfe gegen die Misstände bezüglich des Umganges mit tierischen Lebewesen in Ihrem Land!

Immer und immer wieder werden wir in Europa davon unterrichtet, dass Tiere auf bestialische und grauenvolle Weise in Ihrem Land umgebracht werden.

Sie erlassen Gesetze ( Tierschutzgesetz § 5199 ) aber eine Umsetzung findet nicht statt, im Gegenteil die Tiere werden vergiftet, gefoltert, vergewaltigt und auf irgendwelche Weise entsorgt oder einfach liegen gelassen. Dieses ist nicht barmherzig und geht nicht konform mit Ihrer Religion und Gesetzen.

Ihre Religion predigt es:

der große ALLAH hat kein Wesen dieser Welt ohne einen Grund geschaffen.
Alle Lebewesen sind Beweise seines Vorhandenseins.
Alle Lebewesen sind Juwelen dieser Welt, die ihn schmücken.

Das hohe Amt für türkische religiöse Angelegenheiten
hat am 08.09.04 folgende „HUTBE als Freitagsgebet in allen Moscheen verkünden lassen

"BARMHERZIGKEIT UND GNADE FÜR DIE TIERE“

Weiter heißt es dort:

"In Bezug auf „Mitleid und Gnade für alle Lebewesen“ sagte unser lieber Prophet folgendes: „ALLAH behandelt die Gnädigen mit Segen. Seid in dieser Welt gnädig,
damit ihr im Himmel gesegnet werdet. Aus diesem Grund, müssen wir mit den Rechten der Tiere höflich umgehen. Im guten Umgang mit jedem Lebewesen, welches ein Leben, eine Seele trägt, liegt ein Fundament für eine gute Tat."

Helfen Sie dabei dieses Fundament zu schaffen. Setzen Sie sich für die tierischen Geschöpfe ein und lassen Sie diese Vergiftungsaktionen und andere Greultaten.

Es gibt europäische Richtlinien die sagen: "Für die Europäische Kommission beginnt der Tierschutz mit der Anerkennung des Tieres als fühlendes Wesen. Die Vorschriften zielen darauf ab, Tieren unnötige Schmerzen und Leiden zu ersparen!"

Ihr Land möchte der Europäischen Union beitreten und bemüht sich gewisse Voraussetzungen dafür zu erfüllen, aber es reicht nicht dieses nur auf den wirtschaftlichen Teil zu begrenzen, auch der Tierschutz gehört dazu. Ein Tierschutzgesetz zu erlassen bedeutet auch für die Umsetzung und Einhaltung zu sorgen, denn wir reden hier nicht von Gütern sondern von Geschöpfen Gottes die genauso Schmerz und Leid empfinden wie Sie und wir!

Deshalb bitten und fordern wir, tun Sie etwas, damit diese Missetaten aufhören!

Wir Europäer wollen ein friedliches Europa und schließen die tierischen Mitgeschöpfe ein. Frieden, Liebe und Gemeinschaft für alle Lebewesen auf dieser Welt.

Verstoßen Sie nicht länger gegen Gesetze, Moral und Ethik, zeigen Sie der Welt, dass Sie auch in dieser Beziehung ein gern gesehener Partner der Europäischen Union sein wollen und können. Achten Sie Ihre Gesetzte und Verordnungen und vor allem das Leben, ob Tier oder Mensch welches von Gott geschenkt wurde.

Sollten die Greultaten in Yenifoca/Foca nicht aufhören, werden wir Europaweit zu Protesten aufrufen.

Einer Antwort entgegensehen verbleiben wir mit freundlichen Grüssen
IGS Schattenhunde

(Dieses Schreiben ist in englischer Sprache versendet worden.)

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Juli 2006:

Schreiben an den Bürgermeister von Foca:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Gökhan Demirag,

wir, die Interessengemeinschaft Schattenhunde - www.schattenhunde.de - aus Deutschland unterstützt seit April 2006 den türkischen Tierschutzverein Evsiz Hayvanlari Yardim Dernegi. Dieser türkische Tierschutzverein, versucht seit 2005 die Lebendsumstände im Tierheim Foca zu verbessern und setzt sich für diese Tiere ein.

Seit dem Weggang der Sponsorin Frau Schechtl, schicken wir Geld an den türkischen Tierschutzverein, damit dieser vorort Futter und weiteres für die Tiere in Foca besorgen kann. Doch dieses Geld reicht bei weitem nicht aus, um alle Tiere im Tierheim Foca zu versorgen. Die Tiere leiden an Hunger und Krankheiten.

Daher bitten wir Sie, als zuständige Gemeinde, sorgen Sie für ausreichend Futter und lassen Sie die kranken Tiere medizinisch behandeln.

Lassen Sie uns gemeinsam einen Weg gehen, der sich für das Leben und nicht für den Tod einsetzt.

Europa rückt zusammen, lassen Sie es uns auch im Tierschutz tun. Die Türkei hat ein Tierschtzgesetz erlassen, helfen Sie dabei, daß dieses auch umgesetzt werden kann.
Denken Sie an die Worte des Propheten Mohammed

Barmherzigkeit und Gnade für die Tiere

Wir alle, auch die Tiere, sind Geschöpfe Gottes!

Viele Deutsche, die bei dem Aufbau dieses Tierheimes in Foca mit Geldspenden geholfen haben, schauen besorgt nach Foca. Viele Fragen: " Was wird aus den Tieren dort? Warum unterstürtzt die Gemeinde nicht? Warum werden Krankheiten nicht sofort behandelt? " Und es gibt noch viele Fragen mehr und all diese Fragen sind bis jetzt ohne Antwort.

Bitte geben Sie uns eine positive Nachricht, das die Gemeinde Ihr Bestes tun wird, damit kein Tier in Foca mehr leidet.

Wir werden es an unsere deutschen Mitbürger weiter geben und sie bitten, weiterhin zu unterstützen und gemeinsam mit Ihnen gegen Tierleid anzukämpfen.

Einer Antwort hoffend entgegensehend verbleiben wir

mit freundlichen Grüssen
IGS Schattenhunde

(versendet in englischer Sprache)

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20. Juni 2006


Eine in Izmir lebende Deutsche ist auf Foca aufmerksam geworden und trat mit uns in Kontakt, weil sie vor Ort helfen möchte. Wir stellten ihr den Kontakt zu Nilgün und
Mustafa her. Frau G. organisierte Futterspenden und einiges anderes für die Tiere in Foca und konnte somit viel für die Tiere tun.
Ein herzliches Dankeschön von uns dafür und auch für die Versuche mehr helfende Leute vor Ort zu organisieren.

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Ende Mai 2006:

Kontaktaufnahme mit dem ETN:



Sehr geehrter Herr Dr. Günster,

wir kommen nochmals bezüglich des Tierheimes Foca auf Sie zu und bitten Sie von ganzem Herzen Hilfe zu leisten.

Seit dem Frau Schechtl sich aus Foca zurückgezogen hat, versuchen wir zumindest dafür zu sorgen, dass die Futterversorgung gewährleistet ist. Bis Ende Mai ist es uns, mit Hilfe von lieben Menschen die gespendet haben, gelungen. Doch die Spenden gehen zurück. Wir haben heute auf unser Konto geschaut und es waren 50,00 Euro für Foca drauf. Herr Dr. Günster bitte helfen Sie uns dort ein Fundament zu schaffen! Es fehlt dort an allem. Wir würden gern dort mehr tun als nur für Futter zu
sorgen, aber wie? Mit dem oben genannten Betrag schaffen wir nicht einmal das!

Es gab dort einen Hund mit einem grossen Tumor, wir haben gebeten dieses Tier tierärztlich untersuchen zu lassen. Das wurde auch gemacht, doch der Tumor war nicht mehr operabel und der Hund wurde eingeschläfert. Nun gibt es noch einen Hund dessen Pfote dringend amputiert werden muss, wir werden dafür sammeln und betteln gehen, aber dieses Tier müsste in der Klinik bleiben, da es im Tierheim nicht einen sterilen Raum gibt und auch keine intensive Betreuung gewährleistet werden kann. Es kümmern sich 3-4 Personen intensiv um das ganze Tierheim ( genaueres können sie auch unter dem oben genannten Link lesen ) und es gibt noch mehr Tiere die dort krank sind. Nun erhielten wir auch noch die Nachricht aus der Türkei, daß eine Dogge dort an einem Lungenvirus verstorben ist. Wenn es für die anderen Tiere im
Tierheim ansteckend ist wird dafür dringend, zusätzlich zu den sowieso gebrauchten Medikamenten gegen Räude, Durchfall....., med. Versorgung benötigt.

Im Moment wissen wir nicht wo uns der Kopf steht. Wir brauchen Geld! Geld für Futter, für dringende Operationen und Medikamente.

An ein Fundament auf längere Sicht können wir zur Zeit gar nicht denken, denn im Moment geht es nur ums Überleben von heut auf morgen. Auch der Gedanke, Tiere nicht behandeln zu lassen, da dieses Geld dringender für Futter gebraucht wird, macht nicht glücklich und lässt einen eher verzweifeln.

Aber wir werden weiter kämpfen und alles erdenkliche unternehmen, damit diese Tiere eine Chance auf Leben haben. Auch die türkischen Behörden werden wir anschreiben und bitten den Weg der Hilfe für die Tiere gemeinsam mit uns zu gehen und mit uns gemeinsam für das Leben und nicht für den Tod einzustehen.

Bitte Herr Dr. Günster helfen Sie uns und dem türkischen Tierschutzverein dabei.

Vielen Dank!

Hoffnungsvolle Grüsse
IGS Schattenhunde

Daraufhin meldete sich Dr. Günster bei uns und sagte, dass er einen Delegierten vor Ort schickt, um sich selbst über die Situation in Foca ein Bild zu machen. Im Juli war
ein Delegierter seitens ETN vor Ort und hat den Behörden angeboten dort ein Kastrationprogramm sowie die med. Versorgung der Tiere durchzuführen. Weitere Informationen liegen uns derzeit nicht weiter vor.


Spenden:

25. 04. 2006:
Wir konnte heute
910,- EUR zum Tierheim Foca überweisen!

08. 05. 2006

Wir konnte wieder 591,- EUR nach Foca überweisen!

22. 05. 2006
Es sind nochmals
230,- EUR nach Foca überwiesen worden!

02. 06. 2006
Wir konnten wieder
500,- EUR nach Foca überwiesen!

09. 06. 2006 460- EUR und am 23.06.2005 380,- EUR nach Foca überwiesen!

Vielen Dank an alle!!!

Genauere Daten dazu auf unserer Spendenkontoseite


Quittungen siehe  unten



























30./31. Mai 2006:
Schlechte Nachrichten aus Foca

Der Tumorhund musste leider eingeschläfert werden. Wir haben ihm den Namen "Naci" gegeben, was bedeutet: jemand, der das Paradies verdient hat.

Der schwarze Hund mit der verletzten Pfote könnte sofort operiert werden, es scheitert aber momentan daran, daß er nicht entsprechend steril nachversorgt und untergebracht werden kann. Nilgün klärt, ob er in der Klinik bleiben kann.

Die nächste Katastrophe haben wahrscheinlich die kastrierten und zurückgebrachten Hunde aus Izmir eingeschleppt: Im Tierheim ist Zwingerhusten ausgebrochen. Zwei Tiere sind schon daran verstorben, zwei weiteren geht es sehr schlecht. Die örtlichen Gegebenheiten lassen eine Isolierung der erkrankten Tiere nicht zu, Geld für Impfungen und medizinische Versorgung ist nicht vorhanden. Bleibt allein die Hoffnung, daß es nicht weiter um sich greift.


Mai 2006:

Bericht von Gert H. zur Situation in Foca:


Es ist 21 Uhr am Freitag dem 5.05.2006.
Wir fahren Richtung Flughafen Köln – Bonn. Simone und Ingo mit an Bord. Das Flugzeug startet pünktlich um 01:55 Samstag morgen. Kurz nach 6 Uhr Ortszeit
(eine Stunde Zeitverschiebung) bin ich in Izmir gelandet. Nilgün stand wie versprochen am Flughafen. Sie hat mich wohl an meinem suchenden Blick erkannt.
Ich war etwas erstaunt, da sie überhaupt nicht türkisch aussieht. Ihr Mann Mustafa hat im Auto gewartet. Dan ging es Richtung Yenifoca ( Neufoca).
Die Fahrerei in der Türkei ist wieder ein wenig gewöhnungsbedürftig. Da fährt man statt 40 Km/h auch mal 80 oder 100. Während der Fahrt stellt sich Nilgün als nicht versiegende Quelle an Informationen dar. Sie hat mich dann auch schon mal seelisch und moralisch auf ihr Zuhause vorbereitet. Dort befinden sich 6 Hunde und eine Katze. Entsprechend war der Empfang. Zel, Tati, Karakiz (Miss Doby), Maskara, Sirin (Gesprochen Schirin) und Karam haben mich recht wild empfangen.
Wir haben uns dann auch über das türkische Tierschutzgesetz unterhalten. Ich dachte das es recht fortschrittlich sei. Das stimmt aber nicht ganz. Es gibt einen Satz unter dem Gesetz. Darin steht das daß „Gemeindepolizeigesetz“ (so nannte Nilgün es) über dem Tierschutzgesetz steht. Darin werden Säuberungsaktionen erlaubt.

Nach dem Frühstück habe ich dann eine Stunde geschlafen. Als ich wieder aufstand, war Nilgün gerade dabei Futter für die Hunde vorzubereiten. Sie hatte in der Vergangenheit sehr viel Stress mit den Nachbarn. Deshalb hat sie das Grundstück gekauft auf dem sie ihr privates Tierheim errichtet hat. Auf diesem Grundstück soll ein neues Haus entstehen. Angeblich bis September, aber richtig glauben tut das wohl keiner so richtig. 

Die Story von Haydut.
Haydut (Bandit) war ein Straßenhund in Yenifoca. Dieser lebte schon dort, bevor Nilgün und Mustafa nach Yenifoca gezogen sind. Haydut hat wohl mehrfach Leute gebissen. Da Nilgün diesen Straßenhund wohl auch gefüttert hat, wurde sie angezeigt. Man war der Meinung das dieser Hund jetzt ihr gehört, da sie ihn fütterte. Mehrere Zeugen bestätigten das. Einem Teil der Kinder der Zeugen hat Nilgün gratis Englischunterricht erteilt. Selbst der Amtstierarzt unterstützt diese Anzeige, da ihm der Einsatz für die Straßenhunde ein Dorn im Auge ist. Er ist stolz darauf, schon mehr als 800 Tiere vergiftet zu haben. Dieser Hund ist mittlerweile erschossen worden. Dieser Arzt hat sogar bei einem Gespräch, bei dem ich zugegen war, vorgeschlagen, Hunde ohne Narkose zu kastrieren. Er würde beim Zahnarzt auch keine Narkose verlangen und nach einem Unfall hätte man ihm seinen Arm auch ohne Narkose genäht. Dieses zeigt nur einen kleinen Ausschnitt vom Kampf mit den Behörden.


Zur Mentalität
Es ging eine Familie mit 2 ca. 4 Jahre alten Jungen daher. die Jungs entdeckten 2 Katzen. Was dazu fürte das sie sich mit Steinen bewaffneten und die Katzen bewarfen. Die Eltern zeigten keinerlei Reaktion.

Das Tierheim in Foca.
Dieses Tierheim ist nur schwer zu finden. Es gibt nicht ein Hinweisschild in der Nähe des Abzweiges zum Heim. Ein holperiger, schmaler Feldweg führt dort hin. Draußen laufen schon die ersten Hunde rum. Sie sind sehr scheu und lassen sich nicht anfassen. Das Heim wird hauptsächlich von 3 Personen betreut, oder was man so an „Betreuung“ leisten kann. Da ist einmal Ayten. Sie kommt jeden Morgen um 8:00 Uhr und bleibt bis 17:00 oder 18:00 Uhr.

Diese Frau arbeitet nur für ihr Fahrgeld, ansonsten bekommt sie keine Entlohnung. Dann wäre da noch Mukaddes, Aytens Tochter. Sie kommt nach der Uni zur Arbeit im Heim. Auch sie wird nicht entlohnt. Zu guter Letzt ist da noch Levent. Der arbeitet nur einige Stunden dort. Bezahlt wird er von Mustafa und Nilgün. Die Zwingergröße hat mich, im Vergleich zu Istanbul, positiv überrascht. Es fällt aber auf das offensichtlich immer nur die ersten zwei Zwinger vernünftig gereinigt werden. Das geht wohl leichter, da sie zum Teil gefliest sind. 

Jetzt weiter zum Tierheim.
Es gibt dort ein Katzenhaus. In diesem Haus leben 95 Katzen und geschätzte 20 Hunde. Diese Hunde sind teilweise gelähmt oder haben einen Staupetick. Als erstes fällt der extreme Gestank auf. Obwohl das Haus nach einer Seite nur mit Maschendraht abgesperrt ist. Auch der Op – Raum sah katastrophal aus. Dort haben bis vor kurzem mehr als 20 Welpen gehaust. Das es nicht falsch rüber kommt, ich will nicht das Personal kritisieren. Die Arbeit ist einfach mit so wenig Personal nicht zu schaffen.

Ein kleiner Hund lebt dort mit einem riesigen Tumor. Er kann nicht mehr normal sitzen, er sitzt wie auf einem Airbag. Ein Zweiter Hund existiert dort mit einer ganz stark geschwollenen rechten Vorderpfote und einer offenen Wunde (Bild „Ganz schlimm“). Nach Nilgüns Auskunft wollte sich die Sponsorin um das Tier kümmern, aber das ist wohl jetzt Geschichte. Einige Hunde, unter anderem eine Dogge oder Doggenmix, sind sehr stark abgemagert.

Nilgün hat mich dann mal außen ums Heim geführt. Man kann an vielen Stellen Knochen ehemaliger Heimtiere sehen. Das Futter wird von Nilgün in einem Depot zwischengelagert, da sie Angst vor Diebstahl hat. Ich hatte auf jeden Fall das Gefühl, dass man dort wirklich nur von Tag zu Tag planen kann. Es fehlt einfach an Geld. Man muss immer im Hinterkopf haben, das Nilgün und Mustafa sowie Willi Weber, nur ehrenamtliche Helfer sind. Trotzdem haben sie schon eine Menge Geld in das Heim gesteckt.

Zu finden sind diese Berichte in unserem Forum unter Tierschutz-Themen/Auslandstierschutz/Türkei:
"Ich bin wieder da" und "Meine Eindrücke vom Tierheim Foca"

Dort kann auch über die Themen diskutiert werden.

18. Mai 2006:
Mail von Nilgün

...

Vielen Dank erst mal an alle die es ermöglicht haben das Gert hierhin kommen konnte. Auch möchten wir uns nochmals ganz herzlichst bei allen Spendern bedanken.

Hier noch kurze info übers Tierheim

Als vorgestern Morgen die freiwillige Tierpflegerin Ayten das Tierheim betrat bot sich ihr folgendes Bild: das Haupttor zu den Zwingers lag am Boden. Die Tür am Zwinger mit den 30 kastrierten Hund stand vollkommen offen , die Hunde waren natürlich alle draussen und die anderen Hunde bellten wie wild geworden rum. Mann könnte verstehen das die Hunde es irgendwie geschafft haetten den Riegel aufzumachen, aber wie haben sie die Kette aufgemacht??? Der Amtstierarzt hat sich ganz gelassen zu dem Vorfall geaeussert indem er uns mitteilte das die Tiere sowieseo wieder auf die Strassen müssten. Mustafa hat gestern noch einmal mit dem Umweltschutzamt gesprochen. Sie versprachen uns zur Kontrolle im Tierheim vorbeizuschauen. Es wird natürlich wie immer nichts dabei rauskommen.

Gestern haben wir dann für alle Zwinger Haengeschlösser und eine etliche Menge Medikamente gegen Raeude und Vergiftungen gekauft.

So gegen den 20.05.2006 wird sich das Trockenfutter dem Ende zuneigen. Bitte teile mit ob es noch Hoffnung gibt das wir weitere Spendengelder bekommen könnten??

Ansonsten Haeufen sich die Notfaelle hier so an.Die Letzten drei Tage vergingen damit das Crissy eine Rückfall hatte, dann wurde eine Katze vom Auto angefahren (die vordere Pfote ist gebrochen) danach ist ein Hund unter die Raeder gekommen (Gott sei Dank nur ein paar zerquestschte Muskeln) und zuletzt Anzeihen auf Vergiftung ( das seltsame daran : der Hund ist im Tierheim) Wer mag wohl da seine Finger im Spiel haben ??

Wieder wegen Zeitmangel muss ich jetzt Schluss machen.

Ých melde mich so bald ich kann

Liebe Grüsse/Nilgün

April 2006:
Dringender Hilferuf für die Tiere in Foca!

Nachdem der angekündigte Abriss abgewendet wurde, ist nun der Geldgeber abgesprungen und die Tiere sind unmittelbar vom Tode bedroht.

Die Tiere in dem türkischen Tierheim in Foca sehen einer schrecklichen Zukunft entgegen. Zur Zeit leben dort ca. 200 Hunde und fast 100 Katzen. Zum 12. April 2006 wird die letzte Fütterung verteilt, ab dort können die Tiere nicht mehr versorgt werden. Verschärfend kommt hinzu, daß das Tierheim mit allen seinen Bewohnern der Willkür der örtlichen Behörden ausgesetzt ist.

Was das bedeuten könnte, zeigt die Situation auf der Müllhalde Mamak/Ankara. (Infos dazu sind unten beigefügt) Im schlimmsten Fall können die Behörden das Tierheim jederzeit schließen, den Tierschützern den Zutritt verwehren und sich der Tiere dort "entledigen".

Kurz zum Hintergrund:
Das Tierheim wurde 2001 u.a. mit Spenden aus Deutschland aufgebaut, dann forderten die staatlichen Behörden den Abriss. Proteste der türkischen und ausländischen Tierschützer konnten die Schließung verhindern. Bis Dato wurde Foca hauptsächlich von einem deutschen Sponsor unterstützt. Der ansässige türkische Tierschutzverein und der Haupt-Sponsor wollten dann einen Vertrag mit den Behörden machen, um das Tierheim als privates Vereinstierheim zu übernehmen, der Sponsor hatte seine Unterstützung dazu schriftlich zugesichert. Jetzt hat der Sponsor sich zurückgezogen und jegliche Unterstützung ab sofort eingestellt. Damit sind die Tiere offiziell herrenlos und die Behörden können mit ihnen nach ihrem Gusto verfahren. Das könnte eine grauenhafte "Entsorgung" der Hunde und Katzen zur Folge haben.

Die Tierschützer versuchen alles, was möglich ist, aber alleine die Futterkosten belaufen sich auf monatlich ca. 3.000,- EURO, die jetzt wegfallen. Rechtlich haben sie keinerlei Einfluss, die Behörden können ihnen jedezeit den Zutritt zum Tierheim verwehren. Wir bitten daher um Hilfe für die Tierschützer in Foca und vor allem für die Tiere im Tierheim. Wir sind alle verzweifelt. Wir wissen, daß den Hunden und Katzen die Hölle bevorsteht und sind machtlos. Bitte verbreiten Sie diese Informationen in der Öffentlichkeit, das ist unsere einzige Hoffnung. Es wird um Unterstützung jeglicher Art gebeten, damit die Hunde und Katzen überleben können!

- Vereine und Organisationen bitten wir um Hilfe, bitte verbreiten, auf HPs setzen, verteilen!
- Fernseh- und Rundfunkanstalten, Zeitungen: Bitte berichten sie darüber! Informationen und
  Bildmaterial sind vorhanden, wir werden alles tun, was nötig ist, damit berichtet werden kann.
- Geldgeber gesucht, um die Versorgung zu gewährleisten, bzw überhaupt wieder zu ermöglichen.
- Es müssten sich dauerhaft Sponsoren finden, damit die Tierschützer vor Ort mit den Behörden   verhandeln und das Tierheim übernehmen können.

Für eine schnelle Soforthilfe sammeln wir auf folgendem Konto,
bitte mit dem Betreff: "Tierheim Foca"


Schattenhunde-Konto:
Deutsche Bank
Inhaber:Tanja Dorgeloh
Konto-Nr. 28 612 68
BLZ 490 700 24

Für Überweisungen aus dem Ausland:

IBAN: DE84490700240286126800
BIC/SWIFT: DEUTDEDB490

(Bitte beachten, daß wir kein Verein sind und keine Spendenquittungen ausstellen können)

Alle Gelder werden dann weitergeleitet direkt zu dem Tierschutzverein in Foca, Türkei. Wir werden den genauen Kontenstand der gesammelten und weitergeleiteten Gelder hier auf der Homepage veröffentlichen.

Dies ist alles nur nur eine Kurzfassung der Situation, es eilt sehr, einige Bilder senden wir mit. Für weitere Informationen stehen wir zur Verfügung.

Bitte helfen Sie den Tieren! Wir sind alle in sehr großer Sorge.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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IG Schattenhunde, www.schattenhunde.de
S. Cramer, mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
T. Dorgeloh, mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Zusätzliche Informationen:
(Vorsicht, schlimme Fotos dabei, nichts für Kinder!)

Kurze Information zur Situation der Straßenhunde in der Türkei:
Die Türkei hat 2004 ein Tierschutzgesetzt verabschiedet. Dieses existiert aber nur auf dem Papier. Straßentiere werden gerade in touristischen Gebieten nicht geduldet und die Türkei versucht mit allen Mitteln dem Problem "Streuner" beizukommen. Bei ca. 7 Millionen Streunern oft mit roher Gewalt und Grausamkeit. Die Tiere werden als Müll angesehen und entsprechend wird verfahren. Das Engagement der Tierschützer wird mit Füssen getreten: markierte, geimpfte und kastrierte Tiere, die wieder freigelassen wurden, werden systematisch getötet, auf behördliche Anordnung vergiftet, zusammengetrieben, entsorgt. Damit wird das Problem nur verschlimmert, denn das kastrieren und wieder entlassen in feste Rudelstrukturen ist das einzige nachgewiesene Mittel, welches das Problem auch längerfristig unter Kontrolle bringen kann.

Freilaufende Hunde werden immer wieder Opfer von Misshandlungen, Vergiftungen, Vergewaltigungen, etc. Was dort den Tieren angetan wird, übersteigt die menschliche Vorstellungskraft. Tierheime werden einfach verschlossen und die darin lebenden Tiere sich selbst überlassen. Tierschützern und Helfern wird der Zutritt verwehrt. Die Hunde verhungern, verdursten und fressen sich gegenseitig auf. Glück haben die Hunde, die sofort sterben, die anderen verenden unter grauenhaften Qualen.

Info zu der Müllhalde Mamak/Ankara:
(http://www.barinak.gen.tr/yao/mamak/mamak.html)

Mitte März erschien in der türkischen Zeitung "HÜRRIYET" ein erschütternder Artikel:
"Hunderte von Hunden in der Mülldeponie Mamak tot aufgefunden".

Die Bilder waren grauenvoll. Ermordete Straßenhunde, vergewaltigt bis die Organe platzten, erschossen, lebendig in Säcke gesteckt, Bauch aufggeschlitzt, die Hunde frassen einander lebendig auf, gefesselt und bestialisch gequält, bis sie vom Tod erlöst wurden. Die meisten dieser Tiere waren kastrierte und markierte Straßenhunde, es waren mehrere Hundert, einige wenige traumatisierte Hunde konnten die Tierschützer lebend vorfinden und mitnehmen. Doch damit ist es nicht beendet, es passiert weiterhin und tagtäglich in Mamak, und nicht nur in Mamak, sondern überall in der Türkei.


Infos über den geplanten Abriss von Foca.  


Stellungnahme zur Situation von Willi Weber, Foca, den 27.04.2006

Futter und Tierarzt/Medikamenten-Quittungen:

(Bestellschein für Medikamente)




 

 
   
 
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